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Forum von www.energie-bewusstsein.de / sonstige Energie- und Umweltthemen / Green IT
Autor Mitteilung
Fayde
Mitglied
# Gesendet: 3 Aug 2011 12:28 | Bearbeitet von: Fayde
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Hallo Liebe Mitstreiter der effizienten Energienutzung,
ich bin durch meinen Job (Fachinformatiker) mit etwas sehr interessantem in Berührung gekommen. Und zwar der sogenannten Green IT! Das ganze dreht sich um eine ganzheitliche Verbesserung der Ökö-Bilanz von IT-Prodkten. Angefangen bei Co2 Neutralität, über sparsamen Verbrauch bis hin zu 100%er Recyclebarkeit. Ein sehr interessantes Thema. Interessierten empfehle ich für den Einstieg den Artikel auf Wikipedia. Doch nun das erfreuliche: Das Bundesministerium fördert diese "Bewegung"mit Subventionen und günstigen Krediten. Mehr kann man hier erfahren, auf der Seite des Förderbüros der Bundesregierung: http://www.green-it-beratungs buero.de/förderung . Was haltet Ihr davon? Ich muss sagen, ich finde es sehr wichtig, dass sich auch im Hochtechnologiebereich etwas zum Umweltschutz tut. Allerdings ist es für mich als Privatanwender weniger von Bedeutung. Vielleicht sollte ich ja mal meinen Abteilungsleiter drauf ansprechen ;) Ferner halte ich es für Ungewiß, ob denn Subventionen alleine das Gelbe vom Ei sind. Könnte mir vorstellen dass dort etwas Scharletanerie betrieben wird.
Meinungen?
Beste Grüße

SusanneW
Mitglied
# Gesendet: 10 Aug 2011 11:07
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Ich glaube Scharlatanerie wird es immer und überall geben. Aber irgendwo muss ja immer ein Anfang gemacht werden... Von Green IT habe ich leider nicht soo viel Ahnung, abber ich finde es schon mal vorbildlich, dass viele IT Abteilungen von Firmen in den Emailabbinder einfügen "Vorm drucken überlegen - muss die Email wirklich gedruckt werden?" (Zumindest so ähnlich ) Und auch das ist doch schon ein Anfang! Wenn solche Projekte dann noch generell unterstützt werden find eich das super!

Oscar Walt
Mitglied
# Gesendet: 6 Sep 2011 14:27
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Halte den Ansatz auch für gut, aber zur Zeit glaube ich nicht das sich das umsetzen läßt. Viele der Rohstoffe die zur Produktion von It Produkten nötig sind, lassen sich überhaupt nicht "grün" produzieren oder die Mehrkosten einer umweltfreundlichen Produktionsart sind so hoch, dass die Produzenten sie nie in Betracht ziehen würden. Würde das also eher als der Scharletanerie zu ordnen, und CO2 Neutalität ist auch immer so eine Sachen, nimm 10 Kinder statt einem Roboter und du bist CO2 Neutral..., ist das wirklich wünschenswert?

Fayde
Mitglied
# Gesendet: 16 Mai 2012 13:40 | Bearbeitet von: Fayde
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Die Arbeitsplätze sollen jetzt auch "Grün" und "Gesund" werden:
Die verstärkten Bemühungen um die Erschließung neuer Energiequellen und die Förderung umweltfreundlicher Branchen wie Recycling- und verbesserte Abfallentsorgungssysteme werden sich weltweit positiv auf die Umwelt auswirken. Bedauerlicherweise kann dieser Trend jedoch nachteilige Folgen für das Leben und die Gesundheit der Erwerbstätigen haben, wenn keine geeigneten Schutzmaßnahmen getroffen werden.

Aus diesem Grund ist der Welttag für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz im Jahr 2012 dem Thema „grüne Arbeitsplätze" gewidmet, um Sicherheit und Gesundheit in einer grünen Wirtschaft zu fördern.

ILO-2009.jpg

Zu grünen Arbeitsplätzen zählen Tätigkeiten wie die Arbeit in Kraftwerken ohne CO2-Emissionen, die Herstellung und die Installation von Solarmodulen, Abfallrecycling oder die Reinigung kontaminierter Umgebungen. Die Arbeitnehmer können dabei sowohl unterschiedlichen, bereits bekannten Risiken ausgesetzt sein (wie z. B. Stürze während des Baus von Windkraftanlagen) als auch neuen Risiken, beispielsweise durch die Exposition gegenüber neuen Stoffen in der Arbeitsumgebung. Es gibt physikalische, biologische, chemische und psychosoziale Risiken, und da einige der betreffenden Arbeitsfelder neu sind, verfügen nicht immer alle Unternehmen über geeignete Gesundheits- und Sicherheitsmanagementsysteme.

Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz führt ein mehrjähriges Projekt über grüne Arbeitsplätze durch. Da die Antizipation von Risiken zu den Hauptaufgaben der Agentur gehört, entwickelt sie in Absprache mit ihren Interessengruppen (Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Regierungen) eine Reihe von Szenarien, um zu untersuchen, wie sich die Tätigkeiten im Bereich grüner Arbeitsplätze künftig entwickeln werden und welche Herausforderungen sich daraus für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz bei der Arbeit ergeben (siehe Zwischenberichte Foresight of New and Emerging Risks to OSH Associated with New Technologies in Green Jobs by 2020 - Phase I: Key drivers of change, Phase II: Key technologies ). Auf diese Weise soll gezeigt werden, wie Prognosemethoden eingesetzt werden können, um die Umsetzung von Maßnahmen und die Entscheidungsfindung im Bereich der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes bei der Arbeit zu unterstützen. Parallel dazu werden Folgearbeiten durchgeführt, um mit hohen Risiken behaftete grüne Arbeitsplätze, Branchen, Arbeitnehmergruppen und/oder Technologien eingehend zu untersuchen, die in den entwickelten Szenarien von besonderer Bedeutung sind.
risk-assessment-cycle-eu-osha

Die IAO begeht am 28. April den Welttag für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, um auf internationaler Ebene die Prävention von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten zu fördern. Es handelt sich dabei um eine Sensibilisierungskampagne, die mehr internationale Aufmerksamkeit für aufkommende Trends im Bereich der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes bei der Arbeit sowie für die Vielzahl von arbeitsbedingten Verletzungen, Krankheiten und Todesfällen auf der ganzen Welt schaffen soll. Der Welttag für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz ist fester Bestandteil der Globalen Strategie der IAO zu Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz und fördert die Entwicklung einer globalen Präventionskultur für Sicherheit und Gesundheit, die alle Interessengruppen einbezieht.

Weitere Informationen sind auf der Website der IAO abrufbar unter:
[URL]=http://protectshop24.com/de/berufsbekleidung -handwerker/]hier klicken[/URL]

Lesen Sie den ILO-Bericht Förderung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes in einer grünen Wirtschaft, Arbeitsschutz als integraler Bestandteil der Förderung von green jobs und eine umweltfreundlichere Wirtschaft, um eine wirtschaftliche und soziale Entwicklung, die auch ökologisch nachhaltig zu erreichen unterstreicht.

Quelle: http://osha.europa.eu/de/about/28th-april/w orld-day-for-safety-and-health-at-work
Sind doch tolle Neuigkeiten, auch wenn abzuwarten bleibt wie lange die Umsetzung dauert...

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