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Forum von www.energie-bewusstsein.de / fossile, atomare und sonstige Energiequellen / Volkskraftwerke
Autor Mitteilung
Gregor Frye
Mitglied
# Gesendet: 9 Sep 2009 18:25
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Finde ich intressant, wollte es mal hier vorstellen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,151 8,647858,00.html

Gruß Gregor

thx_ultra_2
Mitglied
# Gesendet: 10 Sep 2009 07:34
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Find ich gut das da der Staat für die kWh kaum Zuschüsse bezahlt. Bei Solarstrom ist das Problem das man einen Festpreis pro kWh bekommt. Und je mehr Leute eine Solaranlage auf dem Dach haben, desto höher werden die Strompreise. Und am Ende zahlt jeder höhere Energiekosten, da die hohen Solarstompreise der Kunde mitbezahlen muss.

Gregor Frye
Mitglied
# Gesendet: 10 Sep 2009 09:47 | Bearbeitet von: Gregor Frye
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thx_ultra_2 find ich auch (keine Zuschüsse) gut. Mit dem Strom aus Solarzellen speziell in Deutschland, da denke ich auch ob es vernünftig ist die so zu bezuschussen. Deutschland ist nun mal nicht ein Land mit hoher Sonnenscheindauer. Kann da eventuell jemand mehr zu sagen. Es ist jetzt mehr so eine Aussage aus
dem Bauch heraus, ohne die Daten zu kennen.
Gruß Gregor

sebh
Mitglied
# Gesendet: 16 Mär 2011 12:08
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finde es ebenfalls richtig solarzellen nicht großartig mit zuschüssen zu fördern!

susi78
Mitglied
# Gesendet: 14 Apr 2011 15:07
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ob die strompreise nun aus diesem grund steigen,oder aus einem anderen ist letztendlich ja egal. irgendeine ausrede gibt es immer.
die einspeigevergütung wird ja gekürzt ab juli...

SebastianB
Mitglied
# Gesendet: 14 Jun 2011 11:38
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Also ich denke auch, dass die Solarförderung nicht wirklich das Richtige für Deutschland ist. Denn wir sind einfach nicht so sehr mit Sonne gesegnet, als dass es sich wirklich rentieren würde ohne Subventionen.

uwes
Mitglied
# Gesendet: 18 Jun 2011 23:47
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Einerseits steht die Effiziens der Photovoltaik wirklich in Frage, dabei muß man anderseis die bisherigen Energiequellen unter die Lupe nehmen. Wir verbrennen in unseren Steinkohlekraftwerken mittlerweile ausschließlich Steinkohle aus Brasilien und Australien. Betrachtet man dabei die Kosten, ist es rentabel. Mehr aber auch nicht. Ein unglaublicher Raubbau an der Natur und Mensch findet aber nicht nur dort sondern auch beim Braunkohleabbau in heimischen Gefilden statt. Sehen wir dabei weiter auf unseren natürlich immer viel zu schmalen Geldbeutel, übersehen wir, wer wirklich den Preis dafür bezahlen muß. Die Billigkeitsdebatten kennt man zur genüge aus dem Kernkraftsektor. Wenn man alle Kosten davor und danach weglässt und jedes Risiko ignoriert, wird Kernkraft preiswert. Alle Erhöhungen des Strompreises in den letzten Jahren waren bekanntermaßen nicht ökonomischer Zwang sondern der Gewinnsteigerung geschuldet. Das man eine Erneuerbare gegen die andere plötzlich aufwiegt aber nicht die alten Quellen ganzheitlich in die Rechnung mit einbezieht, scheint mir zu kurz gedacht. Bei aller Kontrolle, wenn es aufgrund erneuerbarer Energien in Zukunft teurer wird, solten wir mit eigener Einsparung begegnen. Die Energieschlacht der Zukunft, denke ich, wird nicht der elektr .Energieversorgung ,sonderen dem größten Kuchenstück des Enrergieverbrauchs, der Wärmeversorgung der Wohnstätten gelten. Ideal ist die partielle Verteilung oder Dezentralisierung der Energieerzeugung zb.Kraft- Wärme-Kopplungsanlagen. Durchleitungsverluste wären stark minimiert. Gut verteillte Windkraft - und Solaranlagen die Überschüsse an Energie speichern zB. in Untertage-Pumpspeicherwerken auf Grundlage stillgelegter Bergwerke, die über ganz Deutschland gleichmäßig gestreut sind.Es sollte an jedem sein, sich genau zu informieren, weil staatliche Aufklärung Fehlanzeige ergibt und die 4 Riesen sich nicht in die Karten gucken lassen.

WestPfaelzer
Mitglied
# Gesendet: 20 Jun 2011 22:12
Antwort 


Hallo,

also ich möchte uwes voll beipflichten! Erst wenn...werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.

Ich finde, dass wir (Deutschland) trotz unseres Breitengrades versuchen sollten die Photovoltaik zu nutzen. Erstens beträgt die Energierücklaufzeit zwischen 3-5 Jahren, d.h. ab einem 5 jährigen Betrieb bringt die Solarzelle mehr Energie ein, als man zuvor zur Herstellung für sie investiert hat. Und das dann ohne Bewegung (Schlagschatten wie beim Windrad) ohne große Wartung, dann CO2-und atomfrei sowie fast immer während den Leistungsspitzen und fast effektiv fast 8 Monate im Jahr. Natürlich benötigen wir hierzulande vor allem Wärmeenergie, aber jede so gewonnene kWh spart das dreifache(!) an kWh an Primärenergie (Kohle, Gas, Öl) ein. Und Strom ist nun mal die qualitativ hochwertigste Energieform, da sie für fast alles verwendbar ist, also für effiziente Bewegungen d.h. Maschinen/Mobilität (Elektromotoren - 90% Wirkungsgrad), Licht-/Tonerzeugung, Berechnungen/Steuerungen/Kommunikation (Computer/Handys) und schlimmstenfalls halt auch zum Heizen/Kühlen.
Durch die Verlängerung der Solar-Vergütung werde ich nun wohl doch noch in den Genuß einer PV-Anlage kommen. Die konnte leider nicht spontan gebaut werden, weil bei uns gleich noch neue Dachziegeln und eine Dachverlängerung für eine Wärmedämmung hinzu kommen sollen. Aber ich hoffe ca. 4 kWp betreiben zu können, die im Jahr also ca. 4 * 900 kWh = 3600 kWh erzeugen würden. Unser Haushalt verbraucht aber derzeit nur 2400 kWh im Jahr. Insofern käme damit für die Umwelt und für die deutsche, dezentrale Energieversorgung was dabei raus. Vielleicht wird man dann irgendwann diese elektr. Energie auch einmal effizent speichern können und wir können alles selbst verbrauchen - wer weiß, man soll die Hoffnung ja nie aufgeben.

Ich glaube das Geld ist dann gut angelegt - gut für die Umwelt (auch wenn die CO2-Ersparnisse leider wieder von dem Wohlstandsschub von Milliarden Chinesen und Indern aufgezerrt werden) und inflationssicher.

Grüsse
WestPfaelzer

IloveBerlin
Mitglied
# Gesendet: 6 Dez 2013 14:34
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Die Welt wäre so viel einfacher, wenn mensch sich darauf konzentrieren würde, Umweltgüter schlicht angemessen zu bepreisen. Der Rest könnte sich dann dezentral durch die Preisfindung ergeben, wer weiß was sich dann durchsetzen würde, wenn endlich alles staatliche subventionieren und besteuern wegfallen würde.

WestPfaelzer
Mitglied
# Gesendet: 9 Dez 2013 11:06
Antwort 


Übrigens zur Info:

Seit Dez. 2012 bin ich Eigentümer eines Volkskraftwerkes, eine PV-Anlage von 5.46 kWh
und hoffe noch bis Ende diesen Jahres die 900 kWh/kWp pa zu schaffen.

Danke an die Familie Morawietz, dass ich durch das Offenlegen Eurer PV-Daten auf dieser Homepage
(http://mora.dyndns.org/forms/uebersicht_jahr.php)
das Vertrauen und die Sinnhaftigkeit in eine PV-Anlage immer weiter vertiefen konnte!

Grüße
Westpfaelzer

Gargoyle
Mitglied
# Gesendet: 21 Aug 2015 19:59
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Okay danke

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