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Forum von www.energie-bewusstsein.de / Neuigkeiten aus der Welt / Engpass bei der Einspeisung von Energie aus erneuerbaren Energiequellen
Autor Mitteilung
andreasm
Admin
# Gesendet: 18 Nov 2010 19:23
Antwort 


Der Netzausbau wird zum Bremsklotz für die Ökowende: Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa beziffert die Deutsche Energieagentur den Bedarf an neuen Leitungen bis 2020 auf 3600 Kilometer. Gebaut wurden bislang gerade 100 Kilometer.

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,151 8,729336,00.html vom 16.11.2010

andreasm
Admin
# Gesendet: 18 Nov 2010 19:32 | Bearbeitet von: andreasm
Antwort 


In dem Zusammenhang finde ich ja die Meinung der Umweltschützer genial, die einfach behaupten, dass man doch Erdleitungen legen soll. Angeblich sollen die doch gar nicht sooo teuer sein. Gut, dass diese Umweltschützer alle zig Jahre Energietechnik studiert haben und sich mit der Leitungstheorie, Wechsel- und Drehstromtechnik auskennen und das alles besser wissen, als welche, die jahrelang in dem Beruf arbeiten.

Natürlich kann man nicht einfach so statt Freileitungen Erdkabel verlegen:
--> Da die Kabel koaxial aufgebaut sind, haben diese folglich einen hohen kapazitiven Belag. Sprich die Kabel
verhalten sich wie ein großer langgezogener Kondensator. Da es sich um Wechselspannung handelt,
wird dieser ständig auf- und entladen. Man sagt, die Leitung hat einen hohen Blindleistungsanteil.
Die Verluste sind demnach entsprechend hoch.
--> Durch die hohen Verluste sind nur Hochspannungsleitungen bis ca. 50km Länge möglich!
-->Auch muss man bedenken, dass Kontrollen und Wartungen an den Leitungen nahezu unmöglich sind.
Wenn es dann einmal zu einem Fehler kommt, dann kann dies hohe Schäden verursachen


Das heißt, momentan lassen sich Freileitungen leider nicht verhindern. Wir brauchen sie. Doch wer weiß, was die Zukunft bringt, so dass es eines Tages bezahlbare Erdkabel gibt, die die Probleme nicht mehr haben.

thx_ultra_2
Mitglied
# Gesendet: 19 Nov 2010 06:26 | Bearbeitet von: thx_ultra_2
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Ich gewinne langsam den Eindruck dass, man in diesem Land erst mal dagegen sein muss, vor allem gegen den technischen Vortschritt.
Natürlich nur wenn man es direkt mit seinen Sinnen erfassen kann. Gegegen den Irak-Krieg und Lissabon-Vertrag wurde jedenfalls nicht so ein Aufstand gemacht. Trauig....
Man beschwert sich über marode Leitungsnetze, aber neue Installationen - bloß nicht -.
Mal ehrlich die meisten Leute die mit der Argumentation der schädlichen Felder kommen, haben Zuhause bestimmt DECT-Telefone, Mikrowellenherde, WLAN usw. rumstehen.....
Eine Bürgerin der Protestwelle meinte: "Wenn so eine Leitung mal runter kommt, hat man ins Gras gebissen"
Ohne Kommentar

P.S.: Wo ist hier die grosse Protestbewegung ala "Stuttgart 21"?

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschla nd/niki-vogt/was-macht-ein-land-der-hilfsarbeiter- mit-grossen-gasvorkommen-.html

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