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Forum von www.energie-bewusstsein.de / Neuigkeiten aus der Welt / Stromgipfel mit Vorständen der Energiekonzerne Eon, RWE, EnBW und Vattenfall
Autor Mitteilung
andreasm
Admin
# Gesendet: 21 Jan 2010 19:39
Antwort 


Bundeskanzlerin Angela Merkel hat für den 21. Januar die Vorstände der Energiekonzerne Eon, RWE, EnBW und Vattenfall zu einem Stromgipfel ins Kanzleramt eingeladen. Mit am Tisch sind auch das Umwelt- und Wirtschaftsministerium. Es geht um die Zukunft der Atomkraft und Änderungen am Gesetz für Erneuerbare Energien (EEG). Auch wenn die Atomkraft im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses steht, gibt es andere Bereiche, die nicht aus den Augen verloren werden dürfen. Ein besonders kritischer Punkt des EEG, der dringend korrigiert werden muss, ist die Anrechnung und finanzielle Förderung von Palmöl.

Nach Recherchen von Rettet den Regenwald haben sich die Palmölimporte nach Deutschland in den vergangenen 10 Jahren von 415.000 Tonnen 1999 auf 1,1 Mio. Tonnen 2008 fast verdreifacht. In den vergangenen 3 Jahren sind rund 50 Prozent des in Deutschland verbrauchten Palmöls in Blockheizkraftwerken (BHKW) verfeuert worden. Hauptherkunftsländer sind Indonesien, Kolumbien, Malaysia und Papua Neuguinea. Deutschland ist mit einem Anteil von 39 Prozent der größte Importeur von kolumbianischem Palmöl.

Importiertes Palmöl ist wesentlich billiger als andere Pflanzenöle. Das EEG fördert die Verbrennung von Palmöl massiv. Infolgedessen hat sich die Zahl der Palmöl-Kraftwerke besonders in den Jahren 2006 und 2007 sprunghaft erhöht. Die Subventionierung der Palmöl-BHKW liegt im mehrstelligen Millionenbereich pro Jahr. Finanziert wird dies über eine Umlage von aktuell 2 Cent pro verbrauchter Kilowattstunde, die allen Stromkonsumenten auf ihrer monatlichen Rechnung erhoben wird.

Der Gesetzgeber hat beim EEG nicht bedacht, dass die Rohstoffimporte aus den Regionen des Regenwaldes katastrophale Folgen haben. Seit Jahren werden für die Erzeugung angeblich umwelt- und klimafreundlicher Energie die Regenwälder und Torfmoorgebiete in den Tropen für die Anlage neuer Palmöl-Plantagen gerodet und trockengelegt. Auch die Artenvielfalt wird vernichtet und das Weltklima durch die massive Freisetzung von Kohlenstoff geschädigt.


Quelle: https://www.regenwald.org/protestaktion.php?id=506 vom 21.01.2010

Gregor Frye
Mitglied
# Gesendet: 23 Jan 2010 11:29 | Bearbeitet von: Gregor Frye
Antwort 


...Der Gesetzgeber hat beim EEG nicht bedacht, dass die Rohstoffimporte aus den Regionen des Regenwaldes katastrophale Folgen haben. Seit Jahren werden für die Erzeugung angeblich umwelt- und klimafreundlicher Energie die Regenwälder und Torfmoorgebiete in den Tropen für die Anlage neuer Palmöl-Plantagen gerodet und trockengelegt...
Hab das mal rauskopiert aus dem Bericht regenwald.org

Nicht zu glauben der Gesetzgeber hat beim EEG nicht......... bedacht. Solch schlampige Gesetze gibt nicht nur dort, ich habe immer den Eindruck eine gewisse Lobby zieht den Gesetzgeber über den Tisch.
Prima Bericht Andreas.
Gruß Gregor

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