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Forum von www.energie-bewusstsein.de / Elektrogeräte, Elektroinstallationen, Elektronik und Computer / Energieverschwendung durch Steckernetzteile für Halogenlampen
Autor Mitteilung
Minikarle
Gast
# Gesendet: 27 Apr 2006 18:44
Antwort 


Wir haben zwei kleine Halogen-Tischleuchten (20 W) mit Steckernetzteil gekauft. Mir fiel auf, dass diese Steckernetzteile auch bei ausgeschaltetem Licht ziemlich warm waren und steckte sie deshalb mal in ein Wattmessgerät: Anzeige 21 W, bei eingeschaltetem Licht 41 Watt! Diese Netzteile ersetzte ich durch zwei entsprechende Elektroniknetzteile zum Preis von je 14 € und spare nun den Standby-Verbrauch von ca. 300 kWh im Jahr, was bei 15 Ct/kWh ca. 22 € ausmacht. Also, Steckernetzteile im Leerlauf anfassen: Sind sie warm, verschwenden sie unnötige Energie. Leichte Steckernetzteile (Handy, Akkulader...) sind meistens elektronische und verbrauchen ohne angeschlossene Geräte (fast) keine Energie.
Übrigens gehören vermutlich auch DSL-Router zu diesen permanenten Stromfressern. Mein SIEMENS-Router ist jedenfalls ständig am Netz und gut handwarm (lt. Hersteller wegen der lautlosen passiven Kühlung). Ob das wohl auch anders ginge?

andreasm
Admin
# Gesendet: 27 Apr 2006 22:06 | Bearbeitet von: andreasm
Antwort 


Wow, also beide zusammen benötigen immer noch 21 Watt, obwohl ausgeschaltet? Das ist natürlich sehr übel! Ich kann mir das irgendwie nicht so recht vorstellen, die Zahl kommt mir unglaublich hoch vor.

Ich würde das mal dem Hersteller sagen, dass seine Produkte eine komplette Fehlkonstruktion sind...
ein Netzschalter gehört nämlich VOR den Trafo :)

Da fällt mir gerade die 20 Watt Schreibtisch-Halogenleuchte meiner Schwester ein. Diese benötigt im ausgeschalteten Zustand noch ca. 2,6 Watt. Ich schreib dann den Verkäufer der Leuchte auf ebay an, dass er dies doch dem Käufer vorher sagen müsste, dass die Leuchte auch noch im ausgeschalteten Zustand unnötig Energie benötigt.
Er entgegnete mir dann in etwa mit: "Was denken sie denn, wie dann die eingebaute Uhr betrieben werden soll??? Mit Luft ???"
Meine Antwort: "Mit der eingebauten AA Batterie".
Es ist ja frech genug, dass solche Produkte verkauft werden. Aber noch schlimmer, dass man noch angemotzt wird, wenn man dieses Problem mitteilt. Und dann haben die Verkäufer nicht einmal die Ahnung und wissen nicht, dass eine AA Batterie in der Leuchte für die Uhr eingebaut ist. Sowas ist nur noch zum kopfschütteln - unglaublich.

Zitat: Minikarle
Leichte Steckernetzteile (Handy, Akkulader...) sind meistens elektronische und verbrauchen ohne angeschlossene Geräte (fast) keine Energie.

Stimmt, die haben nur wenig.
Mein Laptop-Netzteil hat z.B. nur 2,6 Watt , mein Akkuladegerät "Ansmann Energy 8" ca. 1,6 Watt und ein Handyladegerät weniger als 1,5 Watt.

Aber: Die Summe und Zeit macht's . Also auch diese Geräte sollten nicht unsinnig laufen.

Mein Vorschlag an die Industrie wäre, dass grundsätzlich jedes Netzteil über eine LED verfügen müsste, die immer signalisiert, ob das Gerät angeschlossen ist oder nicht.
Zudem sollte man sich auch mal überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, einen kleinen Netzschalter auch in die Laptop-Netzteile einzubauen. Die Snap-In Kippschalter kosten ja nur 50 Cent das Stück und sind sehr kompakt.
LED und Schalter zusammen wären eine einfache und kostengünstige Lösung, die Geräte jederzeit abzuschalten, ohne das man den Netzstecker ziehen müsste. Denn oft ist das für die Benutzer zu umständlich, insbesondere wenn die Steckdose ungünstig platziert ist und man sich bücken müsste oder wenn die Steckerleiste hinter dem Schreibtisch liegt usw.


Mein SIEMENS-Router ist jedenfalls ständig am Netz und gut handwarm (lt. Hersteller wegen der lautlosen passiven Kühlung).

Wir haben zuhause auch einen Siemens Router. Aber es spielt keine Rolle, welche Marke das ist. Die haben meist im eingeschalteten Betrieb stets ca. 6 Watt Leistungsaufnahme. Schaltet man Wlan ab, so sind es noch rund 5 Watt.
Man kann aber folgendes tun: Einfach eine Zeitschaltuhr (gibts schon für 2 Euro pro Stück) davorschalten und einstellen, dass das Gerät über nacht ausgeschaltet ist - falls man nachts das Gerät nicht benötigt.

Gregor Frye
Mitglied
# Gesendet: 14 Dez 2007 12:50 | Bearbeitet von: Gregor Frye
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Hatte auch Ärger mit Internet gehabt, mit einer 5 m langen USB- Schnur zur Fritzbox Fon. Habe mir darufhin einen Lan-Switsch gekauft , funktionierte alles prima. Doch die Kiste zog 13 Watt laut meinem Messgerät. Daraufhin habe ich das Gerät wieder zurückgegeben und eine aktive USB- Schnur gekauft die Elektronik in der Schnur wird durch den USB Port vom Computer gespeißt.

Jetzt meine Frage warum wird die Elektronik so warm (ich vermute fast 40 Grad Celsius) von der Lan - Switsch- Box und dem Steckernetzteil.
Ist es eine falsche Abstimmung? Das gleiche gillt auch für andere elektronische Schaltungen. Kann man
da nicht energieeffizienter die Schaltungen und die Netzteile bauen.
Eine 2. Frage , wenn ich die CPU untertackte anstatt z.B 100 MHz nur 66 MHz wird sie doch nicht so heiß
und man würde doch Strom sparen . Für Internet reichts ja wohl . Ich besitze ja 2 Computer einen für überwiegend Internet und Textverarbeitung.

joe c
Mitglied
# Gesendet: 14 Dez 2007 15:28
Antwort 


Zitat: Gregor Frye
Eine 2. Frage , wenn ich die CPU untertackte anstatt z.B 100 MHz nur 66 MHz wird sie doch nicht so heiß
und man würde doch Strom sparen . Für Internet reichts ja wohl . Ich besitze ja 2 Computer einen für überwiegend Internet und Textverarbeitung


100 auf 66 MHz ist aber Symbolisch gemeint oder ?
Wenn nur der FSB gemeint ist, was nach der Geschwindigkeit einen PC der ca. 8-10 Jahre alt wäre,würde er nur Langsamer werden , Vcore der CPU wäre gleich.

Da wären mehr Angaben gut.

Moderne CPU takten doch sowieso runter wenn nix zu tun ist.

Als Beispiel gebe ich mal mein AMD BE 2350 mit 2100MHz
Bei 2100 MHz und 100% Auslastung hat er ca. 1,21 V. Was mein Messgerät mit 66-70 Watt anzeigt.
Bei Idle hat er 1000 MHz mit ca. 1,10 V .Das entspricht 39-44 Watt


Beide Angaben mit Onboardgrafik , die CPU hat ein TDP von 45 Watt

Gregor Frye
Mitglied
# Gesendet: 14 Dez 2007 17:06 | Bearbeitet von: Gregor Frye
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Mein Motherboard ein K7s5a mit Athlon AMD CPU 2800, die nicht so recht zusammen passen.
Mit dem neuen Bios kann ich die FSB auf 66/66 MHZ stellen , dann zeigt er unter Systemsteuerung
ca 1,1 GHz an bei 133/133 MHz ca 2,1 GHz (ich weiß es nicht so ganz genau, habe die Zahlen aus dem
Gedächnis .

joe c
Mitglied
# Gesendet: 16 Dez 2007 08:40
Antwort 


Laut Hersteller geht das Board nur bis XP 2400+, welcher dann mit 133 MHz läuft.
Den 2800+ gibt es in zwei Versionen .

1. mit 512 L2 Cache, 166 MHz FSB der dann 2080 MHz läuft (Multi 12,5)
2. mit 256 L2 Cache, 166 Mhz FSB der dann 2250 Mhz läuft (Multi 13,5)

Bei 133 entsprechend langsamer.

Wieviel Strom durch untertaktung gespart wird zeigt nur ein Messgerät.

Gregor Frye
Mitglied
# Gesendet: 16 Dez 2007 09:09 | Bearbeitet von: Gregor Frye
Antwort 


Danke für die Info,
mein Bruder hatte mir eine 3 GHz CPU zum Geburtstag geschenkt. Daraufhin
begann das Elend, habe die CPU s unten den Computern getauscht .Jetzt laufen die beiden Computer
wieder, aber wohl nicht unter obtimalen Bedingungen.Ich habe die alte CPU bei der Aktion und ein Motherboard zerstört konnte den neuen Kühler nicht befestigen und habe dabei zwei Bauteile von der Platine abgerissen. Ist wirklich fummelig Kühlkörper auf die CPU zu befestigen. Bei der neuen Platine habe ich die Kühlung zuerst auf das Motheboard angebracht und dann das Motherboard eingebaut. Ich habe etliches ausprobiert Bios wechseln FSB ändern usw. Bin aber froh das sie überhaupt wieder ordnungsgemäß funktionierern. Ich mache keine aufwendigen Spiele deshalb brauche ich garnicht so schnelle Computer.Im Moment lasse ich es lieber so wie es ist. Ich habe das alte Bios beim K7S5aA wieder eingesetzt , bem neuen Bios lief es ein Zeitlang gut , dann kamen aber Fehlermeldungen falsches Bios.Bei K7S5A habe ich jetzt 133/133 FSB.

Ein gut funktionierendes System sollte man so lassen meine bittere Erkenntnis ,außer man braucht unbedingt
Leistungsverbesserung.

Pollythefirst
Mitglied
# Gesendet: 16 Dez 2007 13:00
Antwort 


Zitat: Gregor Frye
Ein gut funktionierendes System sollt man so lassen

Stimmt, das steht auch mit in Murphy´s Gesetzen :-)

"Never change a running System!"

Mfg. Pollythefirst

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